Schulgeschichte

Die Luise-Büchner-Schule ist ein vergleichsweise junges Gymnasium.

Im September 1995 begrüßte das ehemalige „Mittelstufengymnasium“ mit dem damaligen Schulleiter Franz-Peter Osterkamp die ersten 122 Schüler, die in vier Klassen von acht Lehrern unterrichtet wurden.

Die Luise-Büchner-Schule bestand damals aus nicht viel mehr als einem Flur mit vier Klassenräumen im Gebäude der ehemaligen Carl-von-Ossietzky-Schule. Das sollte sich jedoch sehr schnell ändern, und nach aufregenden Jahren des Aufbaus und der Erweiterung konnte die Schule im September 2005 mit einem großen Fest ihr 10-jähriges Bestehen feiern.

Gegründet wurde die Luise-Büchner-Schule aus einem Engpass heraus: In den Jahren vor der Gründung hatte es einem enormen Anstieg der Schülerzahlen im Kreis Groß-Gerau gegeben und die Prälat-Diehl-Schule, welche bis dahin im Ort das einzige Gymnasium war, konnte aus Kapazitätsgründen dem gewaltigen Andrang auf den rein gymnasialen Schulzweig nicht mehr gerecht werden.

Der Landkreis Groß-Gerau entwickelte in seiner Funktion als Schulträger ein Konzept zur Gründung eines zweiten Gymnasiums in Groß-Gerau, das allerdings lediglich die Jahrgänge 5-10 umfassen sollte. Denn die Kapazitäten im Bereich der Sekundarstufe II (Jg. 11 -13) in Groß-Gerau wurden als ausreichend angesehen. Mit dem Beschluss des Kreistages im März 1994 wurde schließlich die Gründung der Luise-Büchner-Schule in die Wege geleitet.

Anfangs hatte die Schule vor allem mit räumlichen Problemen zu kämpfen, musste sie sich doch zeitweise Schulgebäude und -gelände mit drei anderen Schulen teilen. Auch die materielle Ausstattung der Schule ließ anfangs zu wünschen übrig, doch im Laufe der Jahre konnten diese Probleme überwunden werden und heute verfügt die Schule über großzügige, sanierte Gebäude und einen neu gestalteten Außenbereich (siehe auch Projekt Schulhofgestaltung) sowie eine umfangreiche, moderne Materialausstattung.

Am 12. November 1999 erhielt die Luise-Büchner-Schule auf Beschluss der Schulkonferenz ihren jetzigen Namen.

Die Schülerzahlen der LBS erhöhten sich seit der Gründung mit jedem neuen Schuljahr sprunghaft, ebenso die Zahl der Kollegen. Anfang 2008 besuchern 910 Schülerinnen und Schüler  in 29 Klassen die Schule. Sie werden von 54 Lehrkräften unterichtet. Elf Vertretungskräfte und eine Servicekarft für Pädagogik unterstützen sie dabei. Dazu kommen noch zwei Betreuerinnen in der Lese-Schreib-Werkstatt. Das Sekretariat wird von zwei Sekretärinnen bewältigt, zwei Hausmeister kümmern sich um die Gebäude und "den ganzen anderen Kleinkram".

Ihren Startjahrgang hat die Schule im Jahr 2001 entlassen. Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler haben mittlerweile längst ihr Abitur absolviert bzw. einen anderen Schulabschluss bestanden und stehen mitten im Studium oder im Berufsleben – in der überwältigenden Mehrheit erfolgreich und gut gerüstet für ihr künftiges Leben.

Als gesichertes Fazit der bisherigen Entwicklung der Luise-Büchner-Schule kann angesehen werden, dass die Schule sich in der örtlichen Schullandschaft etabliert hat und sich um ihr Fortbestehen keine Sorgen machen muss. Ganz im Gegenteil: Die Anmeldewünsche nehmen immer noch Jahr für Jahr zu.